
Mir ist aufgefallen, dass erstaunlich viele verschiedene höchstqualitative soziale Kampagnen existieren. Über eine Art wurde schon früher hier im Blog berichtet.
Heute habe ich mal eine Sammlung von Kampagnen gegen Landminen und Clusterbomben zusammengestellt. Darunter befindet sich auch die in Cannes und beim ADC preisgekrönte Kampagne für das Aktionsbündnis Landmine.de von Scholz & Friends. Diese wurde allerdings auch sehr diskutiert, da Scholz & Friends ebenso DaimlerChrysler als Kunden führen. Der Konzern wird beschuldigt indirekt an der Herstellung von Landminen beteiligt zu sein.
Natürlich ist es ein schwieriges Thema, trotzdem ist es wichtig darauf aufmerksam zu machen, da man in den aktuellen Medien nicht viel oder gar nichts darüber erfährt und minenverseuchte Gebiete nach wie vor ein großes Problem sind.
Es stellt sich aber auch die Frage, ob eine solche Kampagne mehr schockieren als schön aussehen sollte. Sollte man nicht eher beim Betrachten das Gefühl bekommen unbedingt was tun zu müssen, als zu denken: “wow, super gemacht, schön anzusehen”? Einen Schockeffekt haben die hier aufgezeigten Beispiele, nach meiner Meinung, nicht. Wobei ich mir auch nicht sicher bin ob dieser wirklich so extrem vorhanden sein muss, wie z.B. in der Kampagne gegen die Droge Meth. Das könnte auch schon zu viel sein.



