About
Geschrieben von kurtkomo am Dienstag, 17.01.2006
Kategorie: Sonstiges

Warum Hackensack? 

1. In Hackensack - Vier minimale Stücke
Die klassische Tragödie - das war einmal, meint Rezensent Samuel Moser angesichts von Jürg Laederachs “minimalem” Theater. Denn in Laederachs Stücken, so der Rezensent, “geschieht nichts, weil alles, was geschehen kann, immer schon geschehen ist”, und der Zuschauer werde allenfalls Zeuge, “wie es weitergeht, wenn es weitergeht”. Fleisch suche man am dramatischen Knochen vergeblich, es bleibe nur das “Skelett”, die “nackte Mechanik von Beziehungsmaschinen”. Sehr schön geht Moser auf die verschiedenen Stücke des Bandes ein, arbeitet die “komische Substanz” in den eher traurigen Stücken heraus, die etwa von einem Paternoster handeln, der sich in der Abfolge der Ein- und Aussteigenden zum fetzenhaften “Satzpaternoster” entwickelt, oder vom in der kleinlichen Haushaltswelt der Ehefrau sich verklebenden Thelonious Monk. Man könnte meinen, Laederach wolle das Theater “an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringen”, etwa mit seinen teilweise rätselhaften Regieanweisungen (”Kanada”), doch der Rezensent sieht darin mehr ein Verzicht auf das Erklärende, der nur scheinbar in das “maximale Verschwinden” mündet. So rätselhaft sie sind, die Dinge sprechen irgendwie verständlich, eben so wie sie sind.

hackensack_river.jpg

2. The Hackensack River, …
…at the Elm Street Bridge, the northern end of the Island, is essentially a log-jam of garbage, refuse, old toys, broken branches, trees, and flotsam that has floated up the river on the tide and lodged there. The eastern spur of the river is extremely shallow, barely moving at times, but is more active in the spring. The banks are degraded and covered with a blackish sediment that, in warmer weather, smells unpleasantly pungent. The western spur generally has a greater flow, however it also is not in pristine condition.

3. Hackensack - Up the hard way
Es gibt Bands die bringen ein geniales Album auf den Markt, werden auf der Bühne stürmisch gefeiert, haben ein hohes musikalisches Talent und verschwinden nach sechs Jahren wieder. Hackensack bestand zwischen 1968 und 1974. Eine offizielle LP, eine Single und zwei “nicht authorisierte” Konzertmitschnitte sind ihr Vermächtnis. Die Musiker machten auch nach Hackensack von sich Reden. Paul Martinez als Bassist von PAL, Chicken Shack, Robert Plant, Cat Stevens, Stretch und noch einigen andern Bands. Simon Fox trommelte bei Be Bop Deluxe, Jack Green (mit Ritchie Blackmore und Mel Collins) und Trevor Rabin (hier mit Mo Foster, Simon Phillips und Jack Bruce). Nicky Moore ging zu Tiger. Ray Smith verschwand als Smith und tauchte als Ray Major bei den British Lion und Mott The Hoople wieder auf. Bei der Box Of Frogs half er ebenfalls.

 



Comments are closed.